Siedlungsstraße Anitzberg – Verkehrserhebung

Hier finden Sie die Ergebnisse der verdeckte Verkehrserhebungen...

In den Straßenabschnitten der Gemeindestraße Anitzberg-Straßfeld und am Güterweg Anitzberg wurden verdeckte Verkehrserhebungen durchgeführt. Diese Ergebung wurde zur Beurteilung der Verkehrsmengen und möglichen, daraus ableitbaren, Verkehrsmaßnahmen vorgesehen.
Besonderer Augenmerk wurde auf die Geschwindigkeit sowie auf die Frequenz gelegt.
Aus den Messergebnissen lässt sich ableiten, dass:

  • über den Güterweg Anitzberg funktionsgemäß die vermehrten Fahrbewegungen von und zur L580 abgewickelt werden (beinahe das 3-fache Verkehrsaufkommen gegenüber der Siedlungsstraße Anitzberg-Straßfeld),
  • die Verkehrsmengen an der Gemeindestraße Anitzberg-Straßfeld für den dortigen Siedlungskörper keine Besonderheit darstellen,
  • die Fahrgeschwindigkeiten (Betriebsgeschwindigkeiten – v85 Geschwindigkeiten – dienen in der Verkehrstechnik als Bemessungsgeschwindigkeiten und 85% des Fahrzeugkollektives überschreiten diese Geschwindigkeit nicht) als äußerst moderat ausgewiesen werden und dem Anlagencharakter der Erschließungsstraße (Anitzberg-Straßfeld) entsprechend. Gemäß österreichweiter Erhebungen durch das Kuratorium für Verkehrssicherheit in Abschnitten mit 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkungen ergeben sich durchschnittliche Betriebsgeschwindigkeiten von 39  km/h, das bedeutet, dass das erhobene Geschwindigkeitsniveau mit 32 bis 35 km/h (je nach Standort) deutlich unter jenen verkehrsberuhigten Bereichen im Österreichschnitt zu liegen kommt.

In Anbetracht der absoluten Verkehrsmengen mit täglich max. 157 Fahrbewegungen am Querschnitt der Gemeindestraße Anitzberg-Straßfeld ist von einem deutlichen unterdurchschnittlichen Verkehrsaufkommen (auch für längere Erschließungsstraßen) auszugehen. Im OÖ Schnitt ergeben sich für ländliche Gemeindestraßen bzw. Güterwege durchschnittlich tägliche Verkehrsmengen von etwa 350 Fahrzeugen mit 5% Schwerverkehrsanteil (bis hin zu urbanen Gemeindestraßen mit mehr als 1.000 Fahrzeugen mit einem Schwerverkehrsanteil von 3-5%, also wesentlich höhere Werte.
Demnach sind bei verkehrstechnischer Betrachtung auf Basis der Verkehrsmengen sowie auch der erhobenen Fahrgeschwindigkeit keine Maßnahmen ableitbar.


Hier finden Sie die detaillierten Messungsergebnisse: